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WebApps
September 16, 2021

Digitalisierung in Unternehmen: WebApps kurz erklärt

Digitalisierung in Unternehmen: WebApps kurz erklärt

Der Einsatz von WebApps in Unternehmen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. WebApps sind nicht nur einfacher und schneller zu warten, sondern funktionieren auch unabhängig vom Betriebssystem der Anwender.

Was ist eine WebApp?

Eine WebApp ist eine Software die nicht installiert wird, sondern auf dem Client-Server-Modell basiert.

Anders als klassische Desktop-Anwendungen oder Apps für mobile Geräte funktioniert die WebApp in jedem gängigen Internet-Browser ohne vorher installiert werden zu müssen. Die Datenspeicherung und -Verarbeitung läuft dabei sowohl im Browser des Anwenders als auch auf einem entfernten Server. Der Vorteil dabei ist, man entwickelt und pflegt eine Anwendung die auf allen Geräten wie Smartphones, Tablets und Computer funktioniert. Dies spart Zeit und vor allem Kosten.

Grobe Skizzierung einer WebApp-Architektur

Zeit- und Kostenaufwand

Zeitlicher Aufwand und Kosten sind zwei Punkte, die Sie als Unternehmer sehr wahrscheinlich einsparen wollen. Die Entwicklung von WebApps ist diesbezüglich eine gute Lösung. Die Begründung dafür ist einfach und schnell erklärt.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Anwendung entwickeln, mit der Ihre Mitarbeiter von Unterwegs aus Daten erfassen können. Zeitgleich wollen Sie von Zuhause oder Ihrem Büro aus auf diese Daten zugreifen. Die Entwicklung zweier voneinander getrennten Applikationen (z.B. mobile Anwendung und Desktop-App) ist mit hohen Kosten verbunden. Stattdessen investieren Sie in lediglich eine Applikation, die auf beiden Geräten funktioniert. Dabei können Sie, der Erfahrung nach, bis zu 60% an Kosten sparen.

Zeitlich gesehen ist die Entwicklung einer einzigen Anwendung dementsprechend viel schneller als die Entwicklung mehrerer Anwendungen. Auch in puncto Software-Wartung sparen Sie Zeit und Geld, da nur eine Anwendung gepflegt werden muss.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Ob Warenwirtschaftssystem, Cloud-Speicher oder Onlineshop. Eine WebApp bietet unzählige Möglichkeiten an Funktionen. Aus eigenen Projekten kann ich sagen, dass immer mehr Unternehmen Prozesse wie Rechnungs- und Kundenverwaltung, Nachrichtenaustausch und Organisation in Form einer WebApp realisieren.

Sicherlich haben Sie selber auch bereits WebApps verwendet. Wenn Sie zum Beispiel Facebook, Instagram oder auch Microsoft Office im Browser aufrufen, verwenden Sie eine WebApp.

Unabhängig vom Betriebssystem

Wie bereits erwähnt funktionieren WebApps unabhängig von dem Gerät des Anwenders. Das Einzige was benötigt wird, ist ein (aktueller) Internet-Browser auf dem Endgerät. Wie jede Software befinden sich auch Betriebssysteme in einem ständigen Wandel. Ein Update jagt das Nächste und genau das kann zu einem Problem einer nativen Anwendung werden. Durch die Aktualisierung des Betriebssystems kann es dazu kommen, dass einzelne Funktionen der Anwendung nicht mehr funktionieren. Eine WebApp hingegen läuft üblicherweise auch nach der Installation eines neuen Updates. Dies reduziert wiederum Kosten für Wartung und Pflege.

Der Unterschied zur "normalen" Website

Die Übergänge zwischen WebApp und "normaler" Website sind fließend. Eine genaue Definition, wann man von einer WebApp und wann von einer Website spricht, gibt es nicht. Grob gesehen handelt es sich bei beiden Technologien um Websites. Der entscheidende Unterschied ist der, dass eine WebApp für komplexere Prozesse ausgelegt ist und der Aufbau sehr einer nativen Anwendung ähnelt. Eine Website hingegen enthält keine tief gehende Logik und stellt häufig nur Informationen bereit.

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